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Kurzer Zoo-Besuch und Fotoausstellung "Wildlife photographer of the year"

Heute waren wir im Zoo. Das Wetter war großartig - kalt und klar. Und ich hatte mich schon das ganze Wochenende auf unseren Auflug gefreut. Leider machte das Kind - sonst großer Zoo-Fan - uns einen kleinen Strich durch die Rechnung und schlief die Nacht mal wieder nicht besonders gut. Dementsprechend war der junge Mann schon vormittags wieder so müde, dass er noch eine Stunde Schlaf nachholen musste. Los ging's gen Allwetterzoo dann erst gegen elf.
Hinzu kam, dass Joris nach dem Schlafen irgendwie ganz durch den Wind war. Sehr nölig, sehr weinerlich. Kommt vor, dachte ich, und wir fuhren trotzdem los.
Im Zoo angekommen ging der Einlass trotz der laufenden "Pay what you want"-Aktion richtig flott. Damit hatte ich gar nicht gerechnet und war sehr positiv überrascht. Ich habe zwar eine Jahreskarte, aber der Gatte musste noch ein Ticket lösen (und einen Fragebogen zur Aktion ausfüllen). Mit Joris im Kinderwagen machten wir uns auf Richtung Westfälisches Pferdemuseum. Dort läuft gerade nämlich die Ausstellung zum Wettbewerb "Wildlife Photographer of the year".
Im Museum konnte das Kind erstmal flitzen und war zum Glück etwas besser drauf. Es gibt für Joris momentan nichts besseres, als neue Umgebungen zu erkunden, sich hinter Wänden zu verstecken und zu versuchen Mama und Papa abzuhängen. So konnte ich mir sogar einigermaßen in Ruhe die tollen Bilder ansehen. Man kann sagen: Eine wirklich schöne Ausstellung. Sehr schöne Naturfotografien von teils ganz jungen Foto-Talenten.
Gestört hat mich allerdings, dass die Bilder teils nicht besonders gut aufgelöst gedruckt worden sind. Da wirkte manch Bild im Internet spektakulärer :-(
Nichtsdestotrotz kann man sich von den Motiven schon begeistern lassen und da die Ausstellung kostenlos besucht werden kann, lohnt es sich auf jeden Fall, mal vorbeizuschauen.
Weiter ging es für uns dann Richtung Streichelzoo. Ziegenstreicheln findet das Kind immer toll. Nach einer kleinen Pause in der Flammerie mit Flammkuchen für die Großen und nur etwas Banane für den Kleinen sind wir weiter zu den Elefanten. Joris indes wurde allerdings immer stiller und stiller, wollte gar nicht laufen, nichts essen (höchst verdächtig) und erst recht nichts trinken. Giraffen, Elefanten und Zebras entlockten ihm wohl mal ein Lächeln, aber irgendwie war der Wurm drin.
Und so beendeten wir unseren kleinen Familien-Ausflug recht bald, machten nur noch kurz eine Wickelpause und schoben mit einem Schwenk durchs Aquarium Richtung Ausgang.
So endete der Zoo-Besuch schon nach knapp zwei Stunden, das inzwischen fiebrige Kind wurde aus dem Auto direkt ins Bett gepackt und machte erstmal einen ausgiebigen Mittagsschlaf. Nach dem Wecken ging es ein bisschen besser. So richtig dolle ist es jetzt aber immer noch nicht und ich hoffe einfach, dass diese Nacht ganz gut wird und der kleine Mann schnell wieder fit ist. Mein Mutterherz kann es nämlich überhaupt nicht gut haben, wenn Joris nicht so fröhlich und quirlig wie gewohnt durch die Gegend wuselt.
Eine geruhsame Nacht allerseits.

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