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Unser Wochenende im Schnelldurchgang

Manchmal kommt es ja anders als geplant. Eigentlich hatte ich ein wirklich vollgepacktes Wochenende vor mir, aber irgendwie war es dann doch ganz entspannt.
Freitags sind wir erstmal wie gewohnt in die Kita:
Weg zur Kita
Die Eingewöhnung läuft wider Erwarten recht gut und Joris fremdelt überhaupt nicht mehr, löst sich freiwillig von mir zum Spielen mit der Erzieherin und hat sogar nicht gemeckert, als ich ein paar Minuten den Raum verlassen habe. Ich hoffe sehr, dass wir auf dieser sehr guten Woche aufbauen können. Morgen geht es weiter.
Dann habe ich schnell einen Nutella-Gugelhupf für eine Festivität am Samstag gebacken und wollte eigentlich am späten Nachmittag zu einer Freundin fahren, die eine Stunde von Münster entfernt wohnt. Nebenbei schrieb sie allerdings in einer Nachricht, dass ihr Sohn Scharlach hätte. Och nö, wirklich nicht! Vielleicht bin ich etwas übervorsichtig. Aber ich selbst hatte als Kind sechsmal Scharlach (einmal mit Windpocken zusammen, ich erinnere mich noch gut). Und das braucht man einfach überhaupt nicht. Vor allem, weil der kleine Mann mitten in der Eingewöhnung steckt. Darum habe ich den Besuch schweren Herzens abgesagt.
Dafür hat der Gatte spontan den Grill angeworfen und wir haben marinierten Lachs und Pflaumen im Speckmantel verputzt. Leider gibt es kein Bild von den Leckereien, die waren einfach zu schnell weg. Ups!
Vorteil des Abends zuhause war, dass ich wie gewohnt früh ins Bett verschwinden konnte. Irgendwie muss ich noch 14 Monate Schlafmangel kompensieren.
Der Samstag war dann recht busy. Erstmal hat Joris allerdings nach dem Morgenfläschchen noch bis viertel vor neun geschlafen. Wenn mir das jemand vor einem halben Jahr prophezeit hätte - den hätte ich nur müde belächelt. Tagsüber haben der Gatte und ich das Haus und den Haushalt auf Vordermann gebracht: Saugen, Bad putzen, Staub wischen, Böden wischen, Wäsche machen:
Wäsche
Irgendwie nimmt das alles ja nie ein Ende, es gibt immer was zu tun. Weil wir nachmittags auf das Sommerfest einer Arbeitskollegin eingeladen waren und ich später noch in den Geburtstag einer Nachbarin reinfeiern sollte, bin ich schnell zum Blumenladen gefahren und habe ein paar Röschen besorgt. Blumen gehen ja immer:
Rosen
Das Sommerfest war großartig. Alle Gäste kamen mit mindestens einem Kind an der Hand oder auf dem Arm. Joris hatte großen Spaß und hat die Örtlichkeit ausgiebig auf eigene Faust erkundigt. Am allerbesten war das Buffet. Jeder hatte etwas mitgebracht und so gab es eine unglaubliche Auswahl: Quiches in verschiedenen Variationen, Pasteten, selbstgebackenes Brot, Salate, Hummus, Buttervarianten, Dips, Bratwürstchen, Fingerfood, Kuchen, Desserts ... Wahnsinn! Leider habe ich kein Foto gemacht, da ich die meiste Zeit damit beschäftigt war Bowle zu trinken oder hinter dem kleinen Mann hinterher zu sein ;-)
Geblieben sind wir bis nach 20 Uhr, um diese Zeit schläft Joris sonst immer schon. Geplant war, dass er bettfein ins Auto gesteckt wird und auf dem Weg nach Hause einschläft. Aber Pustekuchen! Natürlich ist er nicht eingeschlafen - war aber trotzdem gut drauf. Während der Autofahrt habe ich erfahren, dass das Reinfeiern flach fällt und gegen ein Anstoßen heute gegen Mittag getauscht wird. War mir sehr recht, bis Mitternacht durchgehalten hätte ich wohl eh nicht.
Also gab es nach dem Zubettbringen des Sohnemannes einen letzten ausgiebigen Olympia-Abend und Schlaf vor 0 Uhr.
Heute Morgen hat Joris sich leider gegen langes Schlafen entschieden. Um sieben war die Nacht vorbei und um zehn wahr die Rakete schon wieder müde. Und wer müde ist muss schlafen:
Joris im Schlaf
Sieht irgendwie nicht so bequem aus, muss es aber wohl sein. Zumindest ist der kleine Mann nicht mal vom Hochziehen der Jalousien aufgewacht.
Auf elf Uhr ging's zur Nachbarin, die passenderweise auch einen Sohn im gleichen Alter hat. Die Jungs haben schön gespielt und die Großen schön gequatscht. Schwupps war's dann fast halb zwei als wir wieder drüben waren. Leider spielte das Wetter heute nicht so mit:
Regen, Regen, kurz etwas Sonne und wieder Regen. Kein Wetter für ein noch nicht laufendes Kleinkind. Seit einer gefühlten Ewigkeit haben wir den Tag also drinnen verbracht. So endete dieses Wochenende locker flockig und wie gewohnt auf dem Sofa.
Hoffentlich hattet ihr es auch schön!

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