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Die erste Woche Plastikfasten

Wie im letzten Beitrag erwähnt, möchte ich die Fastenzeit nutzen und meinen Plastikkonsum einschränken. Also nicht auf Null schrauben, sondern Dinge aus Plastik wo möglich durch Alternativen ersetzen, einsparen oder seltener einsetzen. Und vor allem: Weniger Müll produzieren.
Nach einer Woche merke ich: Das ist eine echte Herausforderung, denn Plastik ist einfach überall. Und es ist nicht einfach umzudenken und alte Gewohnheiten aufzugeben.
In diesem Blog möchte ich gerne festhalten, was ich in meinem Alltag verändert habe, was mir aufgefallen ist und was es noch zu tun gibt.
  1. Das habe ich bisher geändert:
    • Ich kaufe Wasser in Glasflaschen und trinke wesentlich mehr Leitungswasser.
    • Beim Einkaufen achte ich mehr auf Verpackungen, greife lieber zu Papier statt zu Plastik oder - falls es sich nicht vermeiden lässt - zu dünnen Plastiktüten statt zu Verpackungen aus härterem Kunststoff.
    • Waschmittel kaufe ich im Nachfüllpack (Waschnüssen traue ich noch nicht so recht).
    • Toilettenpapier gibt's nun in der Recyclingvariante (allerdings auch in Plastik gehüllt).
    • Joris trägt nun noch die Windelreste auf und dann gibt's Ökowindeln. Ab und zu landet Pipi auch im Töpfchen oder der Toilette, das spart etwa eine Windel am Tag.
    • Brot packe ich in Papier ein. Zum Einfrieren verwenden wir die Plastiktüten schon lange wieder und wieder und wieder.
  2. Das ist mir aufgefallen:
    • Ich habe einen großen Vorrat an Drogerieartikeln, der nun nach und nach aufgebraucht werden muss 
    • Gerade mit Kleinkind tappt man immer wieder in die Plastikfalle: Hier noch ein Obstriegel, da ein Traubenzucker aus der Apotheke und dass der Nachwuchs zu den notorischen Wenigtrinkern gehört rechtfertigt auch mal ein Trinkpäckchen - alles natürlich in Plastikverpackung.
    • Mir fällt es schwer, Bequemlichkeiten aufzugeben (z.B. Tiefkühlgemüse).
    • In Discountern einkaufen ist nicht mehr so einfach.
    • Viele Plastik-Alternativen sind relativ teuer und/oder zeitaufwendig umzusetzen.
    • Bei manchen Dingen tue ich mich schwer, Kompromisse oder Alternativen zu finden (z.B. Shampoo, mit Haarseife habe ich keine guten Erfahrungen gemacht, oder Deo).
    • Ist Apfelsaft in der Glasflasche wirklich umweltfreundlicher als im Tetrapak? Das Glas muss ja auch entsorgt werden. 
  3. Unbedingt noch zu tun:
    • Mehr auf dem Wochenmarkt einkaufen.
    • Eigene Behältnisse zum Einkaufen mitnehmen. 
    • Glasverpackungen wiederverwenden und/oder umfunktionieren.
    • Ich muss mich in Sachen Müllvermeidung noch besser informieren.
So viel also zur ersten Woche. Es gibt sehr viel zu tun und ich bleibe dran.
Fröhliches Müllvermeiden allerseits!

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